design in the mesh

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Was wird aus Design Thinking in der Netzwerkgesellschaft?


Zusammenfassung
Die Entstehung neuer Informations- und Kommunikationstechnologien bildet eine der Voraussetzungen für die Formierung einer neuen sozialen Struktur, die zu einer immer stärkeren Vernetzung in der Gesellschaft führt.
Bisherige Strukturen, wie beispielsweise starre Hierarchiegefüge, funktionieren nicht mehr und zerfallen. Wie kann mit neuen Eigenschaften der vernetzten Gesellschaft – etwa Flexibilität, Skalierbarkeit und dezentrale Beschaffenheit – umgegangen werden? Wiederkehrende Strukturen und Verbindungen zwischen Design und Gesellschaftswandel führen zur Vermutung, eine mögliche Antwort könnte in Herangehensweisen des Designs liegen. Diese Idee der Verknüpfung des Kreativ-Prozesses mit Herausforderungen der vernetzten Gesellschaft fokussiert auf die zentrale Frage, die dieser Master Thesis zugrunde liegt: „Was wird aus Design Thinking in der Netzwerkgesellschaft?“. Design Thinking ist bislang schwer zu greifen, und die Entwicklungen der Netzwerkgesellschaft befindet sich in mitten einer Transformationsphase. Genau hier setzt diese Arbeit an und klärt zunächst die Begriffe, um dann Entwicklungen und Potentiale von Design Thinking aufzuzeigen. Dabei wird intensiv der Frage nachgegangen, wie Design Thinking den neuen Herausforderungen der Netzwerkgesellschaft beikommen kann.

Angela Haas studierte ab 1998 zuerst Politikwissenschaft und Kunstgeschichte an der Universität Regensburg, bevor sie 2000 an die Georg-Simon-Ohm Hochschule Nürnberg wechselte, um Kommunikationsdesign zu studieren. 2005 schloss sie ihr Studium als Diplom Designerin (FH) ab. Im Anschluss arbeitete sie als Designerin bei der Multimediaagentur Iomas Media GmbH, ab 2007 leitete sie dort die Designabteilung. Aufgrund ihres Interesses an Kreativ-Prozessen, Interdisziplinarität und interkultureller Kommunikation entschied sie sich 2009 zum Studium Master of Arts in Creative Direction an der HS Pforzheim. Im Januar 2011 reichte sie ihre Master Thesis „Design in the Mesh – Was wird aus Design Thinking in der Netzwerkgesellschaft“ unter der Betreuung von Prof. Dr. habil. Ansgar Häfner und Prof. Wolfgang Henseler ein und konnte das Studium mit Auszeichnung abschließen. Ihre Master Thesis wurde mit dem Studienförderpreis 2011 der Hochschule Pforzheim unterstützt, den der Enzkreis für herausragende Abschlussarbeiten an der Fakultät für Gestaltung stiftet. Sie lebt und arbeitet in Regensburg.

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