Visual Music live 2

Samstag, 13. Oktober 2007
Visual Music live & discussed: Daphne Dornbierer und Yves Schmid zu Gast bei fluctuating images

Eine Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Visual Music: live & discussed“. Diese Veranstaltungsreihe ist Teil des Projekts „Visual Music“ (2007-2008) von fluctuating images und wird gefördert von der Landesstiftung Baden-Württemberg.
Der Abend ist die zweite Veranstaltung innerhalb der Veranstaltungsreihe zu verschiedenen künstlerischen und institutionellen Aspekten des Themas Visual Music. Dabei werden WissenschaftlerInnen, KünstlerInnen und KuratorInnen eingeladen, die aus unterschiedlichen Perspektiven und in unterschiedlicher Weise mit Visual Music umgehen.

Daphne Dornbierer
Während ihrer Studien an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich und an der Haute Ecole d'Arts Appliqués à Genève sowie an der Ecole Supérieure des Beaux Arts de Genève entwickelte Daphne Dornbierer ihre Schwerpunkte: Medienkritik, Medienkuration, Cybermedia. Sie realisierte dabei Installationen sowie Kompositionen mit elektronischer Musik, war Mitgründerin des Online-Radios Ratio.fm und war 2005 und 2006 Kuratorin für das bedeutendste Schweizer VJ-Festival, das VJ Mapping in Genf. Ihre Programme im Spoutnik-Kino beschäftigten sich dabei mit der Geschichte und der Kritik der Musikvisualisierung sowie der Präsentation und Diskussion aktueller technischer Entwicklungen.

Yves Schmid
An der Université de Lausanne begann Yves Schmid bereits während seines Informatikstudiums Anfang der 90er-Jahre Software zu entwickeln mit spezieller Ausrichtung auf Interface-Design. So entwickelte er etwa Videospiele für Amiga (AliaMap et AliaAnim). 1995 gründete er ein Label für Videospiele, Playground. Ein Jahr später schuf er eine Software für 3D-Animation, Open Media Toolkit, die rasch internationale Beliebtheit gewann und ihm Beraterfunktionen bei Spieleherstellern wie Disney (Montreal), HumanCode (Austin) und Scitex (Tel Aviv) eintrugen.
Mit Beginn des 21. Jahrhunderts beschäftigte sich Yves Schmid immer stärker mit Real Time Processing, also der Echtzeitgenerierung und -steuerung von digitaler Information.
Mit dem Label GarageCUBE und seinen zahlreichen Open Source-Anwendungen kam dann der große Durchbruch. Zusammen mit Boris Edelstein schuf er 2002 eine der weltweit meist genutzten Real Time Softwares für Videoperformances und VJing, Modul8. Diese Software setzte neue Maßstäbe für den Umgang von Videobild live zu Musik.
Neben seiner Entwicklungstätigkeit rückte die Lehrtätigkeit immer mehr in den Vordergrund. Schmid unterrichtete an der Ecole des Beaux-Arts de Genève zur Ästhetik und Geschichte der Videospiele sowie zur Open Source-Bewegung.

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